… beim Sonnenuntergang vor unserem Steakhaus auf dem Campingplatz. Alle Häringe sind mit Geschick und Gewalt dem vorpommerschen Boden entrissen, das Vorzelt abgebaut, Brötchen abbestellt. Morgen früh gehts nach Hause, jetzt gleich noch zur Seebrücke. Die letzten Reste der Sonne bewundern.
2009 Zingst – Ostsee – Der zweite
Nach einer Woche Aufenthalt auf Zingst gibt’s mehr Butter bei die Fische, sprich mehr zu schreiben als nach 1 Tag.
Der grüne Aal in Butter gebraten mit Rosmarin Pell-Kartoffeln schmeckte am letzten Freitag übrigens schon sehr gut und läßt das Fazit zu, dass sich auch im ERIBA vorzüglich kochen lässt. Überhaupt hat sich die Enge im ERIBA etwas entspannt, nachdem das Vorzelt mit Hilfe unserer erfahrenen Nachbarn aus Bremen endlich aufgestellt war.
Klar, mit ‘nem Fundament aus echtem Beton einer alten Panzerhalle aus DDR Zeiten, da reichen 0815 Häringe nicht mehr aus, da nimmt man sich am besten den Boschhammer von zu Hause mit. Oder kauft sofort richtige Zimmermanns Nägel aus Stahl, die gibts auch im Shop auf dem Campingsplatz am Fresenbruch. Obwohl die dort nur Wiese als Untergrund haben.
Das Wetter ließ sich mit der Besserung noch etwas Zeit, so dass wir auch auf Indoor-Events setzten. So das Ozeaneum in Stralsund, sponsored by GREENPEACE. Spannung bis zum letzten Augenblick: Gibts echte Wale oder nicht ?
Aber es gab ein echtes Stralsunder Hafenbecken mit grünem Aal (lebendig) und altem Fahrrad (verrostet). Und einen schönen Film, wie GREENPEACE mit Unterstützung der deutschen Polizei einen echten toten Wal direkt vor die japanische Botschaft in Berlin karrte. Das mag ich so an denen!
Vorgestern war erstmals Strand angesagt bei windabgekehrtem Strandkorb, bevor wir beim ersten kulturellen Highlight den abendteuerlichen Gitarren und Weltklängen der Stabilen Saitenlage bei gefühlten Minusgraden im unbeheizten Museumshof lauschten.
Gestern schließlich Abenteuerurlaub im Darßer Urwald mit einem frustrierten Prerower Kutscher, der irgendwie Gene von einem alten DDR Kellner und Grenzpolizisten (Hier bestimme ich, wer reinkommt!und: bevor die Kutsche nicht richtig vollgequetscht ist, gehts nicht los, und wenn wir bis Weihnachten warten!) geerbt hatte.
Da ich für den Kutscher natürlich keine Werbung mache, gibt nur Fotos von der Moorwanderung, die der Kutschfahrt voraus ging. Doris hätte die Strecke in der Hälfte der Zeit geschafft, aber da war noch der Foto-Dieter …
Ja und zuletzt der Blogger bei der Arbeit.
2009 Zingst – Ostsee – Der erste
Viel Wetter, viel Wind, Super Campingplatz.
Später mehr.




















